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Wolford macht deutliches Plus

Der Strumpfhersteller Wolford hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 ein deutliches Plus eingefahren: Das Nettoergebnis stieg von 1,7 Millionen Euro auf 4,5 Millionen Euro.

Der Umsatz von Wolford ging gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % auf 121,1 Millionen Euro zurück. Das operative Ergebnis (EBIT) schaffte einen Zuwachs um etwa 5 Millionen Euro auf 7,1 Millionen Euro. Laut Wolford hätten vor allem die Schließungen von mehr als 20 unrentablen Standorten negative Effekte auf die Umsatzentwicklung gehabt. Während der Einzelhandel in den ersten neuen Monaten stabile Umsätze zeigte und der Bereich E-Commerce um 17 % stieg, gab es im Bereich Wholesale einen Rückgang von 4 %. Laut Wolford sei dies vor allem der Ukrainekrise, der Schwächung des Rubels sowie Problemen mit Handelspartnern geschuldet.

Unterschiedliche Umsatzzahlen

Regional gesehen gab es in Sachen Umsatzzahlen einige Unterschiede: Während die ersten neun Monaten in den wichtigsten Märkten in Sachen Umsätze schlecht aussahen (Deutschland -5 %, Österreich -6 %, Frankreich -5 %), zeigten Spanien (+10 %), Italien (+10 %) und Großbritannien (+4 %) Zuwächse. In Zentral- und Osteuropa brachen die Umsätze aufgrund der politischen Turbulenzen um 21 % ein, in Asien hingegen fuhr man wiederum ein 13 %-iges Umsatzplus ein.

Turnaround 2014/15

Der Vorstand von Wolford hat bestätigt, das Geschäftsjahr 2014/15 mit einem positiven EBIT abschließen zu wollen. Außerordentliche Erträge und Mittel aus Kosteneinsparungsprogrammen sollen zudem direkt in Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing investiert werden. Vor allem Marketing und Vertrieb soll künftig ausgebaut werden: Ashish Sensarma, seit Jänner 2015 verantwortlich für Marketing und Vertrieb bei Wolford:

»Das bedeutet auch, dass wir unsere starken Assets, allen voran die eigenen Vertriebsstandorte, künftig deutlich besser nutzen müssen«.

Von: Christiane Marie Jördens

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