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Wolford hofft auf Turnaround

Der heimische Strumpfspezialist Wolford erreichte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres seit langem ein deutlich positives Netto-Ergebnis.

Die schwarze Null ist für Wolford erreicht. Das operative Ergebnis (EBIT) von Wolford stieg von -2,3 Millionen Euro auf 3,17 Millionen Euro, trotz eines Umsatzrückgangs von 2,9 % (2,18 Millionen Euro). Der Nettogewinn erhöhte sich von -1,96 Millionen Euro auf 1,38 Millionen Euro. Als Gründe für den Rückgang der Umsätze nennt Wolford die Schließung unrentabler Standorte und die Marktschwächung in den USA und Europa im September. Seit dem Spätsommer hatte Wolford mit teilweise zweistelligen Umsatzeinbrüchen in den Hauptmärkten zu kämpfen. Dennoch schaffte der Konzern eine Ergebnissteigerung, die aus Sondereffekten und Optimierungsmaßnahmen resultiert, so Wolford in einer Aussendung.

Wholesale schwächelt

Negatives gibt es vor allem vom Wholesale Business zu berichten: Der Großhandel büßte 8 % bei den Umsätzen ein. Der Einzelhandel verzeichnete mit 1 % ein kleines Plus. Daneben glänzt das E-Commerce mit 24 % Steigerung bei den Umsatzzahlen.

Mit Marketing-Offensive zum Turnaround

Bereits im Frühjahr startete Wolford eine international groß geplante Marketing-Offensive – offline wie online und die neue Kreativ-Direktorin Grit Seymour ist seit November mit dabei: alles Schritte, die die österreichische Marke weiter stärken und schlussendlich dazu beitragen sollen, den Turnaround im Geschäftsjahr 2014/15 zu schaffen:

»Wir sind auf gutem Weg, im Geschäftsjahr 2014/15 ein positives EBIT zu erwirtschaften. Ohne den Gegenwind vom Markt wären unsere Fortschritte auch in der Umsatzentwicklung noch weitaus sichtbarer«, gibt sich Finanzvorstand von Wolford, Thomas Melzer, überzeugt.

Von: Christiane Marie Jördens

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