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Verlust trotz Umsatzsteigerung bei Wolford

Aufgrund der Aufwertung des US-Dollars und des britischen Pfunds musste Strumpfspezialist Wolford in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 einen Verlust hinnehmen.

Das Ergebnis vo Wolford nach Steuern lag bei minus 0,9 Millionen Euro nach 1,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, was einem Minus von 35 % entspricht. Im Gegensatz dazu legte der Umsatz um 9,1 % auf 79,24 Millionen Euro zu. Währungsbereinigt entspricht das einem Anstieg von 3,1 %. Betrachtet nach Regionen, konnte Wolford in den USA, in Großbritannien sowie im Wachstumsmarkt Asien jeweils zweistellige Zuwächse erzielen. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa stiegen die Umsätze in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und in den südeuropäischen Märkten, während Wolford in den Kernmärkten Österreich und Deutschland leichte Umsatzrückgänge hinnehmen musste.

Eigener Retail und E-Commerce

Als zukünftige Wachstumstreiber setzt das Unternehmen weiterhin auf den Ausbau des eigenen Retail- und Online-Geschäftes. Wie Wolford mitteilte, haben sich die Umsätze in den eigenen Geschäften flächenbereinigt um mehr als 7 % erhöht. Im Online-Geschäft verzeichneten die Vorarlberger ein Umsatzplus von 63,9 %. Und auch im Wholesale konnte man weiter wachsen: Aufgrund der Verschiebung von Auslieferungsterminen durch das neue Go-to-Market-Modell, erhöhten sich die Umsätze hier um 5,2 %. Entsprechend wuchs auch die Anzahl der Mitarbeiter, speziell im Retail-Bereich.

Aktuell beschäftigt Wolford 1.578 Mitarbeiter. Dank dieser positiven Entwicklung verzichtet man auch in der Chefetage auf Personalrochaden. Wie Wolford bekanntgab, wurde der Vertrag mit Vorstandschef Ashish Sensarma bis 30. April 2018 verlängert.