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Plastiksackerlverbot: Österreich ist Vorbild

In Deutschland wird an einer gesetzlichen Regelung zur Reduktion von Plastiksackerln gefeilt und als Vorbild soll Österreich dienen.

Mit 1. Jänner 2020 tritt hierzulande die gesetzliche Regelung, die den Einsatz von Plasticksackerln im Handel verbietet, in Kraft. Deutschland will ebenso wie Österreich die Einsparung von Plastik durchsetzen und arbeitet hierfür an einem Gesetz. Hierbei kann laut WKO-Obmann Peter Buchmüller Österreich ein Vorbild sein: »Etwa bei der Festschreibung einer einjährigen Übergangsfrist für Händler, die Plastiktagetaschen etwa mit ihren Logos bereits bestellt oder schon geliefert bekommen haben.« Diese sogenannte Abverkaufsfrist geht bis 31. Dezember 2020.

Er gibt aber zu bedenken, »dass diese Frist relativ kurz ist. Denn für gewöhnlich wird ein Jahresbedarf an Verpackungsmaterial - und damit auch an Plasticksackerln/Knotenbeuteln für Obst und Gemüse – vorgehalten. Je weiter aber die Zeit fortschreitet, desto weniger werden aufgrund der zunehmenden Bewusstseinsbildung Plastiksackerln bei den Konsumentinnen und Konsumenten nachgefragt werden«, so der Sprecher des österreichischen Handels. Stattdessen wird schon jetzt von Seiten des Handels sowie auch der Konsumentinnen und Konsumenten nach Alternativen gesucht.

Von: Márcia Neves