Quartalszahlen: H&M mit 34 % Umsatzminus in Ö...
Quartalszahlen

H&M mit 34 % Umsatzminus in Österreich

H&M

Das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres brachte für H&M rote Zahlen. Konzernweit ging der Umsatz um ein Fünftel zurück, in Europa deutlich stärker.

Am Höhepunkt der zweiten Corona-Welle waren bei H&M bis zu 1.800 der knapp 5.000 Stores geschlossen. Das drückte die Umsätze im ersten Quartal des Geschäftsjahres, das bei H&M mit 1. Dezember beginnt, um 21 % auf 40,1 Mrd. Schwedische Kronen (3,9 Mrd. €) nach unten. Österreich schnitt mit einem Minus von 34 % auf 72,6 Mio. € deutlich schlechter ab – wie nahezu alle Märkte in der EU. Erfreuliche Wachstumsraten gab es hingegen etwa in Russland (+ 24 %) und China (+ 21 %). Zur Erinnerung: In China war die Vergleichsperiode des Vorjahres schon stark von der Corona-Pandemie geprägt – dort kam es bereits im Februar 2020 zum ersten weitreichenden Lockdown. Am weitaus stärksten zulegen konnte aber das Online-Geschäft: Der E-Commerce verzeichnete ein Plus von 48 %.

250 Stores weniger

Angesichts der derzeitigen Lage konzentriert sich H&M auch voll auf den Ausbau des Online-Geschäfts sowie die zunehmende Verschränkung von E-Commerce und stationärem Handel. Schon im Vergleich zum Vorjahresquartal sank die Zahl der Stores um 69 auf 4.949. Heuer sollen weitere 350 Stores geschlossen werden. Dem stehen rund 100 Neueröffnungen gegenüber. Und auch bei den bestehenden Mietverhältnissen wird kräftig nachverhandelt, teilt H&M mit.

Unterm Strich weist H&M für das verpatzte Startquartal einen Verlust in Höhe von 1,1 Mrd. SEK (105 Mio. €) aus, nach einem Gewinn von 1,9 Mrd. SEK in der Vorjahresperiode.

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