Modehandel: Juli lief schlecht

Modehandel: Juli lief schlecht

Marco Govel
Download von www.picturedesk.com am 25.08.2016 (11:13). Back view of young woman carrying shopping bags - 20160126_PD19256 - Rechteinfo: Model Released Preise für kommerzielle Nutzungen auf Anfrage.
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Auch das zweite Halbjahr ist für den stationären Bekleidungshandel unerfreulich gestartet: Im Juli gab es laut den Zahlen von KMU Forschung und WKO ein Umsatzminus von 3,8 %. Inflationsbereinigt (real) gingen die Verkäufe sogar um 5,7 % zurück.

Damit war der Monat, der heuer einen Verkaufstag weniger zählte als im Vorjahr, der bisher zweitschlechteste des Jahres 2016. Nur im April lief es noch schlechter. 68 % der teilnehmenden Geschäfte erzielten im Juli einen Umsatzrückgang, nur 18 % berichten von einer Steigerung. Besser als dem Durchschnitt ging es übrigens selbstständigen Einzelhändlern (- 0,4 %), während Filialisten deutlichere Rückgänge hinnehmen mussten (-5,9 %). %). Kumuliert liegt der Bekleidungshandel nach sieben Monaten bei einem Minus von 1,7 % (real: - 3,1 %).

Auch der Einzelhandel in Summe hat im Juli gelitten: Über alle Branchen hinweg gingen die Umsätze um 1,4 % zurück (real: - 1,5 Wobei im Einzelhandel generell die Luft draußen zu sein scheint: Die gesamte Handelsbranche liegt per Ende Juli nur noch um 0,4 % über dem Vorjahresniveau (real: +/- 0,0 %).
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