Discount: Kik kann leicht zulegen
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Kik kann leicht zulegen

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Das kleine Plus von 2,4 % ist vor allem der Expansion im nicht-deutschsprachigen Ausland geschuldet. Mit dem Ergebnis zeigen sich die Eigentümer zufrieden.

Der zur Tengelmann-Gruppe gehörende Textildiskonter KiK konnte auch 2019 seine Umsätze steigern und übertraf mit 2,1 Mrd. € die Umsatzmarke von 2 Mrd. € zum dritten Mal in Folge. Ausschlaggebend für das kleine Umsatzplus in Höhe von 2,4 % war die weitere internationale Expansion z.B. in Polen, Italien und Rumänien. Die Zahl der Märkte erhöhte sich insgesamt um 185 auf 3.881 Filialen, davon 2.646 in Deutschland.
»Im Heimatmarkt war die Umsatzentwicklung ein Spiegelbild der Entwicklungen am Gesamtmarkt, der von der Zunahme des Online-Handels sowie niedrigerer Frequenzen in den Innenstädten geprägt war«, heißt es in einer knapp gehaltenen Mitteilung. Und zum Ergebnis: »Nach dem für die gesamte Textilbranche schwierigen vergangenen Jahr erwirtschaftete KiK 2019 ein deutlich positives Ergebnis und übertraf die gesteckten Ziele klar.«
Deutlich stärker gewachsen ist die ebenfalls zum Tengelmann-Konzern gehörende Baumarktkette Obi. Diese konnte ihre Umsätze um 6,5 % auf 6,8 Mrd. € steigern, obwohl die Zahl der Märkte mit europaweit 668 unverändert blieb.

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