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Umdasch steigt bei Jingle ein

Das Wiener Startup Jingle hat mit Umdasch The Store Makers einen prominenten Investor gefunden.

Jingle sieht sich als digitaler lokaler Marktplatz für stationäre Händler am Smartphone. Jingle will den Endkunden ein einfacheres und effektiveres Shopping-Erlebnis ermöglichen, indem es die App ermöglicht, alle Produkte und die zugehörigen Informationen, Preise und Verfügbarkeiten der Händler in der unmittelbaren Umgebung einfach am Smartphone einzusehen und zu vergleichen. Umdasch investiert einen nicht näher genannten sechsstelligen Betrag in das Wiener Unternehmen.

Die Jingle-Vision

Die Idee von Jingle ist es, künftig alle Produkte der Einzelhändler in der Umgebung des Benutzers anzuzeigen. So kann der User beispielsweise nach passenden Händlern in Wien suchen, die ein gewünschtes Produkt lagernd haben. Das sichert auch kleinen Shops und Läden den Zugang zum digitalen Markt. Mit 12. November stellte Jingle die Beta-Version des Programms den Einzelhändlern zum Testen zur Verfügung – vorerst beschränkt auf Wien. Danach folgt die Verfeinerung des Produkts und die Expansion in andere Regionen Österreichs und Europas. Auch eine Kooperation mit Plattformen wie WhatsApp und Facebook ist geplant, ebenso eine Ausweitung des Angebots in Richtung sprachbasierter Geräte wie Google Home oder Alexa. Auch über diese Devices sollen Konsumenten ihre gewünschten Produkte zum richtigen Preis bei gesicherter Verfügbarkeit lokal kaufen können.

Silvio Kirchmair, CEO von Umdasch, ist zuversichtlich: »Als Ladenbau-Unternehmen mit der Mission, ganzheitliche digitale Lösungen für den stationären Handel zu realisieren, ist für uns die Beteiligung an Jingle eine zukunftsträchtige Möglichkeit. Wir bieten den Händlern eine spannende Chance, vielfältige Marktzutrittsmöglichkeiten, die man aus der Online-Welt kennt, für ihre Geschäfte zu nutzen.«

Von: Manuel Friedl