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Wolford zurück in der Gewinnzone

Der Vorarlberger Strumpf- und Wäschehersteller Wolford konnte im Geschäftsjahr 2014/15 wieder in die Gewinnzone zurückkehren.

Nach zwei Jahren hat es Wolford im vergangenen Geschäftsjahr 2014/15 (Stichtag 30. April) wieder zurück in die Gewinnzone geschafft: Das Unternehmen erzielte nun einen Gewinn von 1,03 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr 2,8 Millionen Euro Verlust gemeldet wurden. Zum Erfolg beigetragen haben vor allem die eigenen Wolford Stores sowie der Onlinehandel, Einzel- und Fachhandel mussten hingegen Umsatzeinbußen hinnehmen. Das operative Ergebnis konnte von minus 4,7 Millionen Euro auf +1,2 Millionen Euro erhöht werden, der Gesamtumsatz änderte sich mit 157,4 Millionen Euro nur marginal (+0,9 %).

Gewinner und Verlierer

Der seit Anfang 2015 amtierende Chef von Wolford, Ashish Sensarma, zeigte sich zufrieden: Das leichte Umsatzplus habe das Unternehmen trotz Umsatzrückgängen von 6,1 Millionen Euro aus der Schließung von über 20 nachhaltig unprofitablen Vertriebsstandorten in den vergangenen beiden Geschäftsjahren erreichen können. Gewinner waren zuletzt die eigenen Stores mit einem flächenbereinigten Plus von 1 %, E-Commerce schaffte ein Umsatzplus von gar 24 %. Eher schlecht bestellt war es im abgelaufenen Geschäftsjahr um den Wholesale. Hier verzeichnete man wegen Ukraine-Krise und Problemen mit diversen Handelspartnern ein Minus in Höhe von zwei Prozent.

Ziele

Für das laufende Geschäftsjahr hat es sich Wolford zum Ziel gemacht, den Umsatz weiter in die Höhe zu treiben und erneut ein positives Betriebsergebnis zu erreichen. Die EBIT-Marge solle auf 10 % kommen, heißt es seitens Wolford.

Von: Christiane Marie Jördens