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Takko: Umsatzminus trotz Expansion

Takko schrieb die letzten drei Jahre rote Zahlen und das trotz des erweiterten Filialnetzes. Grund sei der heiße Sommer gewesen.

Der Fashion-Diskonter Takko bleibt außer Form. Im Geschäftsjahr 2018/19 (per 31. Jänner) gingen die Umsätze um 2,4 % auf 1,09 Mrd. € zurück – und das trotz einer deutlichen Vergrößerung des Filialnetzes: 122 Neueröffnungen standen 53 Filialschließungen gegenüber. Netto wuchs das Standortnetzt somit um 69 Geschäfte auf 1.941 Shops. »Der ungewöhnlich heiße und lange Sommer hat das Saisongeschäft gedrückt«, heißt es dazu von Unternehmensseite. Mitgeteilt wird außerdem ein bereinigtes operatives Ergebnis (»Adjusted EBITDA«), auch das liegt mit 128,3 Mio. € unter dem Vorjahr (148,1 Mio. €). Wie das Ergebnis unter dem Strich aussieht, verrät Takko nicht. Die Jahre 2016 und 2017 wurden jeweils mit tiefroten Zahlen abgeschlossen.

»Als echter Zugewinn« habe sich der Markteintritt in Frankreich erwiesen, teilt der Discounter mit. Die ersten elf Filialen würden »sehr gut performen«, für das laufende Geschäftsjahr seien daher weitere Eröffnungen geplant. Positiv hervorgehoben wird auch der Online-Shop, der »von den Kunden hervorragend angenommen« werde und einen Umsatzzuwachs von ca. 30 % erreicht habe. Mit Ende des Geschäftsjahres hat sich der langjährige CEO Arnold Mattschull aus der operativen Geschäftsführung verabschiedet. Seit 1. Februar wird das Unternehmen von Sohn Alexander Mattschull geleitet, der schon seit elf Jahren in Führungspositionen für Takko tätig war, zuletzt als CPO. Den Auftakt ins Geschäftsjahr 2019/20 bezeichnet der neue CEO als »erfolgversprechend«.

Von: Manuel Friedl