Business

Michael Kors kauft Jimmy Choo

Die deutsche Milliardärs-Familie Reimann hat die Luxusschuhmarke Jimmy Choo an den US-Modekonzern Michael Kors verkauft.

Die deutsche Milliardärs-Familie Reimann hat die Luxusschuhmarke Jimmy Choo an den US-Modekonzern Michael Kors verkauft. Das vor allem für seine Handtaschen bekannte Unternehmen zahlte knapp über 1 Mrd. € für die Marke, die nicht zuletzt durch die TV-Serie »Sex and the City« und berühmte Fans wie Lady Diana oder Michelle Obama erfolgreich geworden war. Michael Kors war zuletzt bei rückläufigen Umsätzen in die roten Zahlen gerutscht, während Jimmy Choo hochprofitabel ist: 2016 erwirtschaftete das britische Unternehmen bei einem Umsatz von 364 Mio. Pfund (407 Mio. €) ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 59 Mio. Pfund. Unter der neuen Eigentümerschaft aber unverändertem Management soll der Umsatz nun auf 1 Mrd. US-Dollar getrieben werden. Die Unternehmerfamilie Reimann, eine der reichsten Familien Deutschlands, hatte Jimmy Choo 2011 gekauft und ist u. a. Haupteigentümer der Marken Bally und Belstaff sowie des Kosmetikkonzerns Coty und ist auch im Fast-Food- und Kaffeegeschäft aktiv.

Von: Manuel Friedl

Weitere Meldungen