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E-Commerce ist umweltfreundlich

Wie eine aktuelle Studie im Auftrag der Otto Group deutlich macht, belastet der E-Commerce das Klima weniger stark als der stationäre Handel.

Die Studie des Deutschen Clean Tech Instituts (DCTI) »Klimafreundlich einkaufen – eine vergleichende Betrachtung von Online-Handel und stationärem Einzelhandel« soll nun einen allgemeinen Irrglauben widerlegen: Der E-Commerce belastet das Klima mehr als der stationäre Handel.  

Die Ergebnisse  

Ein Artikel, der mittels E-Commerce erworben wurde, sorgt im Durchschnitt für weniger CO2-Emissionen als ein Kauf über den stationären Einzelhandel, so die Studie. Untersucht wurden im Auftrag der Otto Group Transportwege der Produkte vom Zentrallager zum Kunden, miteinbezogen waren unterschiedliche Käufertypen. Befragt wurden insgesamt 1.000 Kunden.

Zum positiven Ergebnis für den E-Commerce kommt es trotz Retourenquote und mehrmaliger Anfahrt durch den Zusteller aufgrund des verdichteten Transports der Sendungen durch die Paketdienste, wodurch mehrere Kunden pro Fahrt beliefert werden können. Somit fällt die CO2-Bilanz des E-Commerce, verglichen mit den CO2-Emissionen durch Endkundenfahrten in die Stadt mit dem eigenen PKW, besser aus.    

»Grundsätzlich belegt die Studie, dass nur die Vermeidung von unnötigen Verkehren zur weiteren CO2- Einsparung führen kann… Alternative Versandoptionen wie Paket-Shops, Wunschzustellungen oder Zeitfensterzustellungen helfen uns dabei, den Kunden noch häufiger direkt beim ersten Anlauf zu erreichen – und so die für die Logistik maßgebliche Erfolgsquote zu erhöhen«, kommentiert Harald Gutschi, Geschäftsführer der Unito Group, die Ergebnisse.  

Unito kooperiert mit Post  

Seit 2012 hat die Unito Group die Klimaneutralität auf sämtliche Business-Partner ausgeweitet. »CO2 neutral gestellt« ist ein wesentliches Projekt, das mit der österreichischen Post AG gemeinsam umgesetzt wird: Ziel ist es, Unito-Marken klimaneutral mittels eines Drei-Stufen-Programms zuzustellen. An erster Stelle steht die Vermeidung von Emissionen, an zweiter die Förderung alternativer Energiemaßnahmen und an dritter Stelle die Kompensation von nicht vermeidbaren Emissionen.

Von: Christiane Marie Jördens

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