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Charles Vögele: Umrüstung hat begonnen

Die ersten Upim-Filialen haben heute eröffnet. Die Premiere von OVS geht im April über die Bühne.

Nach dem Verkauf von Charles Vögele an die italienische Modegruppe OVS hat die Umrüstung der Filialen begonnen. Die ersten neuen Filialen des Fachmarkt-Konzepts Upim wurden heute in Graz (Center Ost) und Vösendorf (Kaufpark) eröffnet. Im April folgen zwei Pilot-Standorte des Konzepts OVS in Wien (Gewerbepark Stadlau) und Klagenfurt (Südpark). Laut heutigem Stand wird rund die Hälfte der bisherigen 135 Charles Vögele Stores auf das jüngere, etwas höherwertige Konzept OVS, die andere Hälfte auf Upim umgestellt. »Dieses Verhältnis kann sich je nach Erfolg der Pilot-Stores aber noch ändern«, meint Thomas Krenn, bei Charles Vögele General Manager für die Märkte Österreich, Ungarn und Slowenien. »Definitiv nicht« werde es aber zu einer größeren Schließungswelle von bisherigen Charles-Vögele-Filialen kommen. Lediglich zwei bis drei Standorte sollen heuer geschlossen werden.

Von Charles Vögele zu Upim

Die heute eröffneten Upim-Filialen zeigen eine jüngere und modischere Handschrift als die bisherigen Charles-Vögele-Filialen, bei den Kundengruppen dürfte es aber doch größere Überschneidungen geben. Angebotsschwerpunkt ist hier wie dort basic-lastige, leicht konsumierbare Bekleidung. Sweater und Jeans gibt es schwerpunktmäßig um 20 Euro, ein Herren-Business-Hemd kostet 29,90, ein Sakko 69,90 Euro. Laut Krenn wichtigster Unterschied zum bisherigen Konzept: die große und kompetente Kinderabteilung, gut doppelt so groß wie seinerzeit bei Charles Vögele. Abgeschlossen soll die Umstellung aller Filialen im Frühjahr/Sommer 2018 sein.

Von: Manuel Friedl