Ausgabe 10/2016

Fußball-EM 2016
Das Geschäft mit dem Sportevent

Mode braucht Technik
Mit digitalen Innovationen in die Zukunft

E-Commerce: Vom Start-up zum Grown-up  

Ein Tag bei Zalando in Berlin. Ein Blick hinter die Kulissen. Was treibt den E-Commerce-Riesen an? Welche Strategie verfolgt er? Und wie will er Modehandel, Hersteller und Konsument vernetzen? Zalando ist erwachsen geworden. In acht Jahren wurden aus den Kinderschuhen Siebenmeilenstiefel. Heute ist das Berliner Start-up ein börsennotiertes Unternehmen, beschäftigt derzeit 10.000 Mitarbeiter (allein im letzten Jahr wurden über 2.000 neue Mitarbeiter eingestellt) und wird 2016 voraussichtlich einen Umsatz von rund drei Mrd. € erwirtschaften.  Konkrete Zahlen gibt es bereits für das erste Quartal 2016. 796 Mio. € Umsatz. Das entspricht einem Umsatzplus von 23, 7 %.


Seminar: Der perfekte Gastgeber

Welche gastronomischen Trends man kennen sollte, wenn man damit auch im Non-Food-Handel punkten will, erklärte Hospitality-Profi Pierre Nierhaus im Rahmen eines Umdasch-Pop-up-Seminars. Gleich über mehrere Premieren konnte man sich in der Umdasch Shop Academy am 12. Mai freuen. Denn zum einen fand an diesem Tag das erste heimische Seminar im neuen Pop-up-Format statt. Dieses neue Format funktioniert ähnlich einem Pop-up-Store: zeitlich kompakt und thematisch fokussiert. Zum anderen konnte man für diese Veranstaltung zum ersten Mal Pierre Nierhaus, einen ausgewiesenen Gastro- und Hospitality-Profi, für eine Zusammenarbeit gewinnen. Und zum dritten war das Pop-up-Seminar unter dem Titel »Liebe geht durch den Magen … Shoppen auch!« der erste Event, das Umdasch im jüngsten der Wiener Ringstraßen-Hotels, im Grand Ferdinand, veranstaltete.


Anlassmode: Große Träume

Festliche Mode ist allgegenwärtig; wer jedoch konkret sucht, ist schnell enttäuscht. Schließlich soll das Kleid dem Anlass entsprechen, Figur und Persönlichkeit schmeicheln und idealerweise ein Einzelstück sein . Festliche Kleidung gibt es in jedem Modekaufhaus und -onlineshop. Ebenso präsent ist die Klage von Konsumentinnen, nichts Geeignetes zu finden. Klar ist es im Gros eine Sache des Preises. Aber auch des Designs und der Exklusivität. Karin Krizek kennt das Dilemma. Ihre Boutique fine dress ist in der Wiener Innenstadt zwischen Popp & Kretschmer und Peek & Cloppenburg gelegen. Der eine ist zu teuer und der andere hat einen Mangel an Exklusivität. Sie hat den eingeführten Standort vor 1 ½ Jahren übernommen und von Braut- auf Abendmode erweitert. Der Zulauf von Debütantinnen und Damen ab 30 steigt seither ständig. Jedes Modell ist nur zweimal verfügbar und die Preise liegen zwischen jenen der beiden Mitbewerber.


Sportartikel: Leiberltausch

Mit der Teilnahme an der Fußball-EM steht Österreich ein großes, massentaugliches Sportereignis ins Haus. Doch tauschen die Kunden ihre modischen Shirts wirklich gegen Mannschafts-Trikots? Und wo kaufen sie diese? Im Herzen waren die Österreicher immer schon Fußballprofis. Und nun hat das Land auch endlich eine Nationalmannschaft, die wirklich zu diesem Anspruch passt. Das schlägtsich seit einiger Zeit auf dem Fußballplatz nieder, denn die Nationalelf qualifizierte sich zum ersten Mal sportlich – 2008 hatte Österreich als Co-Veranstalterland mit der Schweiz einen Fixplatz – für die UEFA Europameisterschaft. Dementsprechend groß ist die (Vor-)Freude der heimischen Fußballfans. Diese Euphorie will auch nach außen hin kommuniziert werden, und was läge da näher, als sich selbst zu allererst mit dem offiziellen Mannschaftstrikot der Österreicher auszurüsten?