Die Vorarlberger Huber Holding ist nachhaltig in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nachdem für das Jahr 2008 ein Verlust vor Steuern von 911.000 € gemeldet worden war und bereits 2009 wieder ein positives Ergebnis vor Steuern in der Höhe von 2,7 Mio. € erzielt werden konnte, freut sich Vorstandssprecher Mathias Boenke nun über »das beste Ergebnis seit Bestehen der Huber Holding«.
Laut der nun vorliegenden Bilanz lag das Ergebnis vor Steuern im Jahr 2010 bei 4,7 Mio. €. Auch beim Umsatz geht es wieder bergauf. Nachdem die Erträge von 2007 auf 2009 von 102,8 auf 97,6 Mio. € zurückgegangen waren, lag der Nettoumsatz 2010 wieder bei 101,3 Mio. € (+ 3,8 % im Vergleich zu 2009).
Die Huber-Gruppe gliedert sich in die drei Marken Huber, Hanro und Skiny, die Huber Shop GmbH, die für die rund 70 eigenen Wäschegeschäfte zuständig ist, sowie die Huber Tricot GmbH, die am Standort Mäder Stoffe produziert. »Nahezu alle diese Geschäftsbereiche konnten im Berichtsjahr ein Rekordergebnis verzeichnen«, berichtet Boenke, der bei Huber seit 2006 als Vorstand tätig ist.
Abermals Einbußen verzeichnete die Gruppe in den Märkten in Südost- und Osteuropa. Diese konnten durch die deutlichen, meist zweistelligen Zuwächse in Mittel- und Südeuropa, aber auch in Asien kompensiert werden. »Ganz besonders freut uns der weitere deutliche Marktanteilsgewinn in unserem Heimatmarkt Österreich, wo wir wieder ein Plus von fast 6 % in unseren eigenen Geschäften verbuchen konnten«, so Boenke. Österreich ist für knapp unter 50 % des Umsatzvolumens verantwortlich, der zweitgrößte Markt ist Deutschland, gefolgt von der Schweiz und den USA.
Laut eigenen Angaben beschäftigt die Huber-Gruppe in Vorarlberg 330 Mitarbeiter, an anderen Standorten 555.