H&M steigert sich kräftig
25.06.2010
(c) H&M

Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz (H&M) konnte ihren Gewinn im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres (12/09 – 05/10) um 32 % steigern. Die Umsätze stiegen währungsbereinigt um 11 %. Expansionsbereinigt lag das Plus bei 1 %.

In Österreich konnte der Bruttoumsatz der 64 Filialen um immerhin 2 % auf 267,7 Mio. € gesteigert werden – vor allem aufgrund der guten Umsätze im 1. Quartal. Im 2. Quartal war das Geschäft wieder leicht rückläufig (- 1 %), trotz einer Neueröffnung im Innsbrucker Kaufhaus Tyrol Anfang März.
Weltweit erzielte der Textilriese einen Nettoumsatz von 5,46 Mrd. €, der Nettogewinn kletterte auf 928 Mio. €. H&M profitierte dabei vor allem vom gegenüber der Schwedischen Krone schwächeren US-Dollar, von freien Kapazitäten am Beschaffungsmarkt und den gesunkenen Transportkosten.
Vor einigen Monaten überschritt der Konzern mit Sitz in Stockholm die Marke von 2.000 Filialen. Nun wird abermals ordentlich aufs Gas gestiegen: Alleine im zweiten Halbjahr will H&M 180 neue Filialen eröffnen, neue Märkte sind u. a. die Türkei, Kroatien und Rumänien. Auch 14 Schließungen stehen auf dem Programm – darunter eine Filiale in der Kärntner Straße Nr. 11 in Wien, wo statt H&M ein weiterer Esprit-Flagship-Store einziehen wird. Freilich stehen im Herbst auch hierzulande Neueröffnungen am Programm, etwa im Wiener Einkaufszentrum Riverside sowie in der Varena in Vöcklabruck und im Q West in Innsbruck.
Im Mai liefen die Geschäfte auch bei H&M deutlich schlechter: Die Umsätze stiegen um »nur« 6 %, was expansionsbereinigt ein Minus von 4 % bedeutet. Die Schuld wird der kalten Witterung sowie Kalendereffekten gegeben.