Der Vorarlberger Wäschehersteller Huber wird bald zur Gänze in das Eigentum der chinesisch-australischen Gesellschaft Benger Brands übergehen. Derzeit kontrolliert die börsenotierte Holding bereits 74 % der Anteile, der Rest soll demnächst folgen, berichtet das WirtschaftsBlatt.
Laut dem Bericht haben Mitte Mai die Familien Huber und Rhomberg ihre restlichen Anteile am einstigen Familienunternehmen an den Sanierer Erhard Grossnigg verkauft. Grossnigg hielt bisher 14 % der Anteile und steht nun bei 26 %. Damit sei der Weg frei für »erleichterte Verkaufsverhandlungen«, berichtet die Zeitung. »Die Gespräche laufen«, wird Huber-Vorstand Mathias Boenke zitiert. »Das kann sehr schnell gehen, es gibt aber keinen Zeitdruck.«
2009 hat die Huber-Gruppe insgesamt 100 Mio. € umgesetzt und das Vorsteuerergebnis von minus 1 Mio. € auf plus 2,7 Mio. € gedreht.