Swarovski baut Arbeitsplätze ab
25.05.2010
(c) Swarovski/Stefan Oláh(c) Swarovski

Swarovski will von 2011 bis 2014 am Tiroler Standort Wattens jährlich 200 Arbeitsplätze streichen.

Grund für den langfristigen Abbau von Arbeitsplätzen am Tiroler Standort sei eine Neuausrichtung für das Produktionskonzept des Kristallkomponenten-Geschäfts, »um schnell und konsequent auf die veränderten Marktbedingungen infolge des verschärften Wettbewerbs zu reagieren«, meinte das Unternehmen gegenüber der deutschen Textilwirtschaft. Teil dieser Strategie ist nicht nur der Stellenabbau, sondern auch eine Investition von 100 Mio. €. Damit beweise man, dass mit dem richtigen Konzept auch in Tirol produziert werden könne. 

Wattens, mit rund 5.000 Mitarbeitern nach einem Abbau von 250 Beschäftigten im letzten Jahr, bleibt wichtigster Standort der Kristalldynastie. Für das Kristallkomponenten-Geschäft werden Standorte in Pune, Indien, Quingdao, China und ein weiterer Standort in Osteuropa betrieben. Von Wattens erfolgt die Steuerung und Kontrolle der anderen Werke und Lieferanten. 

Im Geschäftsjahr 2009 erzielte Swarovski mit weltweit 24.800 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,25 Mrd. €.