Brinkmann-Gruppe: Sinkender Umsatz, steigender Gewinn
27.01.2010
Geschäftsführer Klaus Brinkmann (c) Brinkmann

Die Herforder Brinkmann-Gruppe zieht für 2009 eine positive Bilanz. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen (mit starken Rückgängen im Export vor allem in Großbritannien und Russland) konnte der Bekleidungshersteller seinen Gewinn prozentual leicht steigern. Der Umsatz sank hingegen von 238 auf 212 Mio. €.

Fünfzig Prozent des Rückganges sind auf den Verlust der Burberry-Lizenz und Einbrüche im Exportgeschäft der Lizenzmarke Etienne Aigner zurückzuführen. Auch die anderen Marken der Gruppe haben sich unterschiedlich entwickelt. Gut behaupten konnten sich Bugatti, Pikeur, Wilvorst und Eduard Dressler. Alle haben Marktanteile gewonnen.

Von einem maßgeblichen Verlustbringer hat sich der Männermodenhersteller inzwischen getrennt: Die Firma Blicker wurde zum 31. März 2009 geschlossen. Außerdem hat man Odermark neu strukturiert, hier konzentriert man sich künftig auf die Maßkonfektion »Corpus Line« samt dem innovativen Body-Scanning-Computersystem. Abgegeben hat Odermark auch die Lizenzmarke DAKS, die allerdings in der Gruppe verbleibt und künftig von Eduard Dressler geführt wird. Daneben konnte Dressler 2009 die Marke Kaiser Design aus dem Portfolio der insolventen Bäumler AG erwerben.

Geschäftsführende Gesellschafter der Brinkmann-Gruppe sind Wolfgang Brinkmann (59) und Bruder Klaus Brinkmann (57, Foto).