Lange Zeit war es still um die coolen Treter, aber dank der diesjährigen Übernahme durch die kalifornische Sports-Company K-Swiss ist das ursprünglich französische Footwear-Label Palladium wieder auf internationalem Expansionskurs.
Die Marke, die in ihrer Anfangsphase in den 1920er Jahren das Schuhwerk der Fremdenlegion lieferte, erlebte in den 90er-Jahren eine extremen Hype. Die robusten Boots mit der groben Silhouette entwickelten sich rasch zum internationalen Fashion-Statement, verschwanden aber mit dem beginnenden Sneaker-Hype um die Jahrtausendwende fast komplett aus den Schuhregalen.
Nun will man unter neuer Führung wieder an alte Erfolge anknüpfen. Ab sofort werden Österreich, Deutschland, die Niederlande, Großbritannien und Irland durch ein neues Sales Team betreut. Der Fokus liegt derzeit vor allem auf dem Vertrieb des Kultboots »Pampa«, der seit den 1950er Jahren die Geschichte des Unternehmens maßgeblich prägte. Der legendäre Style für Damen und Herren ist in einer High- und Low-Top Variante erhältlich. Typische Merkmale wie die Zehenkappe aus Gummi und das Ton-in-Ton-Logo verleihen den Boots bis heute ihren Look. Ein weiteres Highlight ist auch das Modell »Baggy«, dass sich vom Klassiker durch einen langen, flexiblen Schaft unterscheidet, der den Boot je nach Geschmack hoch oder tief geschnürt tragen lässt. Gearbeitet wird noch immer mit natürlich-robusten Materialien wie Canvas, Leder, Wildleder, Hanf und Leinen.