H&M bleibt hinter dem Vorjahr
24.09.2009

Die Umsätze von Hennes & Mauritz, dem Marktführer im heimischen Modehandel, liegen nach neun Monaten (Dezember bis August) weiterhin unter dem Vorjahresniveau. Der schwedische Filialist hat hierzulande in den letzten drei Quartalen um 2 % weniger erlöst als im Vorjahreszeitraum.

Von Juni bis August betrug das Umsatzminus sogar 8 %. Per 31. August betrieb H&M österreichweit 61 Stores, um einen mehr als im Jahr davor.
Global gesehen profitierte der Konzern vor allem vom günstigen Kurs der schwedischen Krone (SEK): Während die Umsätze in den letzten neuen Monaten in lokalen Währungen nur um 5 % anstiegen, betrug das Wachstum in SEK gleich 18 %. Insgesamt kam H&M so auf Nettoerlöse von 73,4 Mrd. SEK (7,2 Mrd. €). Auf vergleichbaren Flächen betrug der Umsatzrückgang 4 %, im August sogar 11 %.
H&M macht für die rückläufigen Umsätze auch eine zu vorsichtige Planung verantwortlich. Da sich die Frühjahrskollektion schneller und übrigens auch teurer als erwartet verkauft habe, sei besonders im August zu wenig Ware auf der Fläche gewesen.
Dank sinkender Einkaufs- und Transportkennzahlen ist es H&M gelungen, die Gewinnkennzahlen stabil zu halten. Nach neun Monaten liegt der Nettogewinn bei 10,2 Mrd. SEK (1,0 Mrd. €), nach 10.205 im Vorjahr.
In Österreich steht H&M nun vor einem bewegten Herbst: In den kommenden Wochen werden gleich drei neue Stores eröffnet. Den Beginn macht eine neue Filiale in der Salzburger Getreidegasse, die am 22. Oktober eröffnet wird. Eine Woche später folgen Eröffnungen in den neuen Kufstein-Galerien sowie im EKZ Weinland in Leibnitz.