Wiener Modehandel: Echtshopper-Kampagne 2.0

Die #Echtshopper-Branchenkampagne des Wiener Modehandels startete im September 2016 und wird nun fortgesetzt.

An Donnerstagen, Freitagen und Samstagen wird bis 1. April 2017 eine drei Meter große #Echtshopper-Einkaufstasche in den Wiener Einkaufsstraßen zu finden sein. Zusätzlich wird das Sujet der Kampagne, die Einkaufstasche, in vielen Geschäften erhältlich und in Auslagen in ganz Wien zu sehen sein.

»Die Freude am Shopping und am Anprobieren, das unkomplizierte Einkaufen und die Inspiration in den Geschäften sind den Kundinnen und Kunden wichtig. Deshalb kaufen sie gerne im Wiener Modehandel ein. Mit der Kampagne werden die Modehändler dieser Stadt noch besser sichtbar«, so Herbert Gänsdorfer, Obmann des Wiener Mode- und Freizeitartikelhandels, über die #Echtshopper-Kampagne.

Persönlicher Kontakt als Stärke des Handels

Trotz der fortschreitenden Digitalisierung glaubt Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien, an eine Zukunft des stationären Handels. Vor allem der persönliche Kontakt und die individuelle Beratung sowie das echte Einkaufserlebnis zählen schließlich zu dessen großen Stärken.

»Letztlich trägt aber jeder einzelne mit seiner Kaufentscheidung im stationären Geschäft dazu bei, wie sein Umfeld aussieht – schließlich schaffen die Wiener Handelsunternehmen Arbeitsplätze, beleben das Straßenbild und sichern mit ihrer Steuerleistung den Wohlstand unseres Landes«, so Trefelik.

Online-Handel: Gleiches Steuerrecht für alle


Die Wirtschaftskammer unterstützt die Entwicklung, dass viele heimische Händler ihre Waren online vertreiben, aktiv. Aufgrund der unterschiedlichen steuerlichen Voraussetzungen im internationalen Wettbewerb liegt es in der Hand der Konsumenten, die Kaufkraft in Österreich zu erhalten und ihren Teil zur Sicherung von Arbeitsplätzen und damit zum Wohlstand zu leisten.

817 Euro jährlich für Mode


Laut Studie geben die Wienerinnen und Wiener 817 Euro pro Jahr für Mode aus. Frauen geben mit rund 868 Euro etwas mehr als Männer aus (763 EUR). 24 % der Befragten investieren mehr in Mode als noch vor fünf Jahren, häufiger geben dies die jüngeren Befragten an. »Die Wienerinnen und Wiener kaufen am liebsten in Wiener Geschäften ein und geben dort auch am meisten aus. Das liegt daran, dass sie dort die Ware anfassen, probieren und sofort mitnehmen können«, sagt Obmann Gänsdorfer überzeugt.

Von: Christiane Marie Jördens

Weitere Meldungen

Enttäuschender Juli im Modehandel

Der österreichische Modehandel schloss den Juli 2017 auf dem gleichen Niveau wie im Juni ab (-3,8 %), kumuliert schafft die Branche nach sieben Monaten ein schwaches Umsatzplus von 0,8 %.

Die Getreidegasse in Salzburg im Juli 2017 © Picturedesk Wenn man den offiziellen Statistiken der EU Glauben schenkt, ist die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone so gut wie schon seit zehn Jahren nicht. In Österreich ist die Konsumlaune der Konsumenten laut GfK auf dem höchsten Niveau seit immerhin 2011 angelangt. Dem heimischen Modehandel hilft das alles...
mehr lesen

Galerien