Vaude schließt Eco-Pilotprojekt ab

Der Berg- und Bikesportausrüster Vaude zieht nach zwei Jahren des nachhaltigen Pilotprojekts »Environmental Stewardship in the Supply Chain« Bilanz.

Das von Vaude 2015 gestartete Pilotprojekt hatte zum Ziel, seine asiatischen Zulieferer in den Themenbereichen Umweltschutz, Energie- und Schadstoffmanagement zu schulen. »Wir möchten Transparenz in der kompletten Lieferkette schaffen und für jeden einzelnen Bestandteil unserer Produkte größtmögliche Gewissheit erlangen, dass er fair und umweltfreundlich hergestellt wurde«, so Vaude-Geschäftsführerin Antje von Dewitz zu den Beweggründen des Projektes »Environmental Stewardship in the Supply Chain«.

Das Projekt

Zusammen mit externen Experten für Arbeitssicherheits-, Qualitäts- und Umweltmanagement der Firma Arqum wurden über zwei Jahre Schulungen und Workshops unter dem Leitthema »Hilfe zur Selbsthilfe« abgehalten, Konzept und Leitung übernahm dabei Bettina Roh, Leitung Qualitäts- und Chemikalienmanagement bei Vaude. Insgesamt acht Zuliefererbetriebe nahmen an dem Projekt teil. Weiters führte man im Rahmen von 36 Werksbesichtigungen Beratungen vor Ort durch. Ende Mai fand schließlich ein Abschlussevent statt, bei dem Vaude allen Teilnehmern für den Erfolg des Projektes einen Vaude Award überreichte.

Ergebnisse

Durch die Teilnahme der größten Zulieferer konnte man bereits 80 % der Hauptmaterialien und Futterstoffe, die Vaude verarbeitet, über das Projekt abdecken. Alles in allem sind es etwa 100 Verbesserungsmaßnahmen in den Bereichen Technik und Organisation, die umgesetzt werden. Beim Abschlussevent in Taipeh stellte jedes der acht teilnehmenden Unternehmen seine Best Practice-Beispiele vor. Durch die Maßnahmen werden derzeit bereits jährlich rund 550 Tonnen Abfall, 5.500 m³ Wasser und 18 Mio. kWh Energie eingespart. Die CO2-Emissionen können so pro Jahr um rund 5.000 Tonnen gesenkt werden, wie es von Vaude heißt. Neben der Erhöhung der Energieeffizienz, die vor allem auch den Unternehmen einen großen Nutzen bringt, stand auch die Verbesserung der Arbeitssicherheit auf dem Plan, z.B. die Übersetzung von Sicherheitshinweisen in die verschiedenen Sprachen der Arbeiter.

Das Projekt ist für Vaude damit aber noch nicht vorbei: »Unser Ziel ist es, das Projekt in den nächsten Jahren auf alle Materiallieferanten auszurollen«, so Antje von Dewitz.

Von: Christiane Marie Jördens

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