Primark legt deutlich zu

Dank vieler Neueröffnungen konnte der irische Textildiskonter Primark seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2016/2017 um 14 Prozent steigern.

Die Kritik an Billigmode wird zwar immer lauter. Gleichzeitig kommt sie aber beim Konsumenten immer besser an. So macht etwa die zur britischen ABF-Gruppe gehörende Bekleidungskette Primark beste Geschäfte mit Mode zu niedrigsten Preisen.

14 % mehr Umsatz

Das Geschäftsjahr 2016/2017 konnte das Unternehmen aus Irland mit einem Umsatzplus von 14 % (währungsbereinigt) abschließen. Das Plus ist auf die vielen Neueröffnungen zurückzuführen. Flächenbereinigt liegt das Umsatzwachstum nämlich bei einem Prozent. Von den 7,92 Mrd. Euro Umsatz blieben 834 Mio. Euro als operativer Gewinn übrig. Das bedeutet eine Steigerung von 3 % gegenüber dem vorangegangen Geschäftsjahr. Aufgrund des starken US-Dollars ist indes die EBIT-Marge von 11,6 % auf 10,4 % gesunken. Zum Ende des Geschäftsjahres verfügte Primark über 345 Filialen - um 30 mehr als noch vor einem Jahr.

Die Primark-Mutter Associated British Foods (ABF) konnte einen Umsatz auf 17,32 Mrd. Euro erzielen. Das bedeutet ein Wachstum von 15 % bzw. währungsbereinigt von 6 %. Der operative Gewinn der Gruppe stieg um 22 % (währungsbereinigt 13 %) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Von: Rainer Seebacher

Primark bleibt ein Renner

Primark konnte seine Umsätze im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 zwar deutlich steigern, das Ergebnis wurde aber durch das schwache Britische Pfund (GBP) belastet.

Primark-Filiale am Alexanderplatz in Berlin © Jens Gyarmaty/Visum/Picturedesk Die Umsätze von Diskont-Modehändler Primark schossen im Zeitraum September 2016 bis Februar 2017 um 22 % auf 3,2 Mrd. GBP nach oben. Hier profitierte Primark vom niedrigen Pfund-Kurs, denn in lokalen Währungen wuchsen die Umsätze lediglich um 12 % - was außerdem genau dem Wachstum der Verkaufsfläche...
mehr lesen

Galerien