OVS wächst und ist mit Charles Vögele glücklich

Der italienische Modekonzern OVS erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2017 einen Umsatz von 697,1 Mio. €.

Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet das ein Plus von knapp 9 Prozent für OVS. Das EBITDA lag bei 82 Mio. € - ein Wachstum von 9,4 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das Ergebnis ist vor allem auf die Eröffnung von 13 Kaufhäusern in Italien zurückzuführen. Auch 32 Franchise Stores hat das Modeunternehmen aus Venedig neu eröffnet. Der Marktanteil von OVS, das an der Mailänder Börse notiert, wuchs in Italien um 0,4 auf 7,6 Prozent. OVS ist damit der größte Modehändler Italiens. Ende 2016 hatte OVS den schweizer Filialisten Charles Vögele übernommen und will damit nun das Auslandsgeschäft kräftig ankurbeln.

»Charles Vögele schneidet besser als erwartet ab. Flächenbereinigt liegen Umsatz und Gewinn über dem Vorjahr. Auch die finanzielle Situation übertrifft unsere Vorhersagen«, ließ OVS-CEO Stefano Beraldo bei der Präsentation der Halbjahresergebnisse wissen.

OVS in Österreich

Die Umfirmierung der ehemaligen Charles Vögele Stores hat auch in Österreich bereits Anfang dieses Jahres begonnen. Nächstes Jahr soll es hierzulande 130 Geschäfte der Marken OVS und Upim geben. Ziel des OVS-Konzerns ist es, in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Slowenien ein Netz von 400 Stores aufzubauen. In Ungarn will OVS 20 Standorte eröffnen.

Von: Rainer Seebacher