Modehandel: Nach kräftigem Plus folgt dickes Minus

Der österreichische Modehandel hat im Oktober 2017 nominell um 4,9 % weniger umgesetzt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Dies zeigen die Daten, die die KMU Forschung Austria im Auftrag der WKO für den Modehandel erhoben hat. Besonders hoch waren die Rückgänge im Westen (6,7 %). Im Süden gaben die Umsätze um 5,3 % nach und im Osten um 3,0 %. Real sind die Erlöse der Branche Modehandel bundesweit um 6,9 % zurückgegangen.

Gesamte Handelsbranche in Österreich

Insgesamt musste der österreichische Einzelhandel ebenfalls Umsatzeinbußen hinnehmen. Gegenüber dem Oktober 2016 schrumpften die Erlöse diesmal nominell um 0,6 % und real um 3,2 %. Die Anzahl der Verkaufstage war mit 25 im Oktober dieses Jahres genauso hoch wie im letzten Jahr. Allerdings gab es im Vorjahr einen Einkaufssamstag mehr. Etwas weniger dramatisch ist die Umsatzentwicklung von 1. Jänner bis 31. Oktober 2017: Nominell erreicht der Bekleidungshandel hier ein Plus von 1,2 % und liegt damit nur ganz leicht unter dem Zuwachs von 1,3 %, den der Einzelhandel insgesamt erreichen konnte. Real gingen die Erlöse insgesamt um 0,2 % zurück; die des Modehandels um 0,1 %.

Von: Rainer Seebacher

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