Modehandel: Ein Auf und Ab

Einer Achterbahnfahrt gleichen die Umsätze im Modehandel im ersten Halbjahr.

Auf einen äußerst erfreulichen Saisonstart im März folgte für den heimischen Modehandel ein enttäuschendes Ostergeschäft. Der Mai sorgte hingegen wieder für volle Geschäfte und Kassen. Konkret gab es im Wonnemonat ein Umsatzplus von 6,4 % zu verzeichnen. Inflationsbereinigt entspricht das einem Wachstum im Absatzvolumen um 4,7 %. Allerdings zählte der Mai heuer mit 25 Verkaufstagen gleich um zwei mehr als der Vergleichsmonat des Vorjahres. Noch dazu fiel die Vorlage mit –2,1 % eher bescheiden aus. Trotzdem schlug sich der Modehandel im Mai mit diesem Ergebnis erfreulicherweise deutlich besser als der gesamte Einzelhandel, der ein Umsatzplus von 4,0 % (real: +2,5 %) verzeichnete.

Aufgelaufen steht der Modehandel nach fünf Monaten bei einem kleinen Plus von 0,9 % (real: - 0,3 %). Der gesamte Einzelhandel liegt etwas besser, nämlich bei +1,4 % (real: + 0,4 %).

Von: Manuel Friedl

Enttäuschender Juli im Modehandel

Der österreichische Modehandel schloss den Juli 2017 auf dem gleichen Niveau wie im Juni ab (-3,8 %), kumuliert schafft die Branche nach sieben Monaten ein schwaches Umsatzplus von 0,8 %.

Die Getreidegasse in Salzburg im Juli 2017 © Picturedesk Wenn man den offiziellen Statistiken der EU Glauben schenkt, ist die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone so gut wie schon seit zehn Jahren nicht. In Österreich ist die Konsumlaune der Konsumenten laut GfK auf dem höchsten Niveau seit immerhin 2011 angelangt. Dem heimischen Modehandel hilft das alles...
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