H&M überrascht mit schlechten Zahlen

Im vierten Quartal ging der Umsatz von H&M um 4 % zurück. Das schwedische Modehaus reagiert mit Ladenschließungen und einer engeren Kooperation mit Alibaba.

Das vierte Quartal des aktuellen Geschäftsjahres 2016/2017 fiel für Hennes & Mauritz (H&M) alles andere als gut aus. Der Gruppenumsatz ohne Mehrwertsteuer sank zwischen 1. September und 30. November 2017 auf 50,39 Mrd. SEK (5,06 Mrd. Euro). Dies bedeutet ein Minus von 4 %. Währungsbereinigt beträgt der Umsatzrückgang 2 %. Das Ergebnis des vierten Quartales liegt damit weit hinter den eigenen Erwartungen zurück, wie CEO Karl-Johan Persson in einer Presseaussendung betont. Das Umsatzminus ist vor allem auf das schwache Geschäft in den Filialen zurückzuführen. Gut hat sich hingegen das Online Business entwickelt. Nach vorläufigen Zahlen konnte H&M im gesamten Geschäftsjahr 2016/2017 zulegen. Der Gruppenumsatz (ohne Mehrwertsteuer) von 199,99 Mrd. SEK (20,07 Mrd. Euro) bedeutet gegenüber dem Vergleichszeitraum ein Plus von 4 %.

Auf die zuletzt schwache Performance reagiert H&M mit Ladenschließungen. Auch die Pläne für neue Filialen will Persson nun überdenken. Den stationären Handel will der CEO künftig noch schneller mit dem Online-Geschäft verzahnen.

Intensivere Kooperation mit Alibaba

Neue Wachstumschancen erhofft sich das Management in China. Vor 10 Jahren eröffnete H&M dort seinen erstes Geschäft. Mit dem chinesischen Online-Konzern Alibaba besteht bereits eine Zusammenarbeit, die H&M nun intensivieren will. Ab Frühjahr 2018 werden auf der Online-Plattform Tmall die beiden Marken H&M und H&M Home verfügbar sein. Mit dem Brand Monki ist H&M dort schon seit einiger Zeit vertreten und mit der Umsatzentwicklung überaus zufrieden. Persson meint: »Tmall ist eine wichtige Ergänzung zu unseren stationären Geschäften und Online Stores.« Und Michael Evans, Präsident der Alibaba Group, ergänzt: »Als eines der weltweit innovativsten Fashion-Unternehmen passen H&M und Alibaba's Tmall-Plattform perfekt zusammen.«

Von: Rainer Seebacher

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