H&M Group: Bis 2040 klimapositiv

Im neuen Nachhaltigkeitsbericht aus 2016 verpflichtet sich die H&M-Gruppe dazu, bis 2030 100 % nachhaltige Materialien zu verwenden und bis 2040 klimapositiv zu werden.

Zudem will H&M auf 100 % erneuerbare Energien wechseln. 2016 lag der Anteil letzterer bereits bei 96 %, so der schwedische Modekonzern. Im vergangenen Jahr war die Gruppe der größte Verwender von Better Cotton. Die unternehmenseigene Kleidersammlungsinitiative, die H&M im Jahr 2013 startete (bis dato wurden 39.000 Tonnen Textilien gesammelt) soll fortgeführt werden und bis 2020 auf 25.000 Tonnen im Jahr gesteigert werden.

Klimapositiv bis 2040


Bis spätestens 2040 möchte die Modegruppe entlang der gesamten Wertschöpfungskette klimapositiv werden. Konkret bedeutet dies, dass mehr Treibhausgasemissionen reduziert werden als erzeugt werden sollen. Man setzt zudem auf technologische Innovationen, die dabei helfen, Treibhausgase zu absorbieren. Im Jahr 2016 konnte die H&M Gruppe ihre CO2-Emissionen um 47 % gegenüber dem Jahr davor reduzieren.

Gänzlich recycelte und andere nachhaltige Materialien


Bis 2030 hat sich H&M das Ziel gesetzt, mehr recycelte oder andere nachhaltige Materialien in der Produktion zu verwenden. Die Verwendung von Better Cotton und verantwortungsvoll gewonnener Daune sind bereits erste Schritte in diese Richtung, wie das Unternehmen selbst angibt. Des weiteren sei man der größte Verwender von Bio-Baumwolle, recyceltem Polyester und Tencel Lyocell. Im vergangenen Jahr stammten 43 % der gesamten von H&M verwendeten Baumwolle von nachhaltigen Quellen. Bis 2020 soll der Wert auf 100 % steigen.

2016 16.000 Tonnen Textilien gesammelt


Bis 2020 möchte die Gruppe 25.000 Tonnen Textilien jährlich in ihren Stores sammeln, um daraus wieder neue Kleidung herstellen zu können. Im vergangenen Jahr konnte man insgesamt 16.000 Tonnen an ausgedienten Textilien sammeln.

Fair Living Wage und Industrial Relations Program

Auch in Sachen Arbeitsbedingungen hat sich H&M mit dem neuen Nachhaltigkeitsbericht wieder ambitionierte Ziele gesetzt: Man arbeite an funktionierenden Lohnmanagementsystemen in Zulieferfabriken sowie an der Entwicklung von Schulungen zum Dialog zwischen Arbeitnehmerinnen und Management am Arbeitsplatz. 140 Lieferanten werden verbesserte Lohnmanagementprogramme für etwa 250.000 Arbeiter umsetzen. 290 Lieferanten sind Teil des Arbeitsplatzdialogprogramms für rund 370.000 Arbeiter. Die Programme werden in acht Produktionsländern umgesetzt.

Von: Christiane Marie Jördens

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