Gerry Weber schrumpft wie erwartet

880,9 Mio. Euro erwirtschaftete der deutsche Modekonzern Gerry Weber im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/2017. Die Kosten für Filialschließungen belasteten dabei das operative Ergebnis.

Dem vorläufigen Ergebnis für das Geschäftsjahr 2016/2017 zufolge, muss die Gerry Weber International AG in dieser Periode ein Umsatzminus von 2,2 % hinnehmen. Die Erlöse von 880,9 Mio. € bewegen sich allerdings innerhalb der Erwartungen der Konzernleitung - schließlich prognostizierte man ein Minus zwischen 2 und 4 %. Auch das operative Ergebnis (EBIT) von 10,3 Mio. € liegt im erwarteten Rahmen. Diese Zahl beinhaltet Sondereffekte in der Höhe von 9,6 Mio. €, die aus der Neuausrichtung (Programm Fit4Growth) des Konzerns resultieren. Darin sind etwa die Kosten für die Schließung von 68 Filialen inkludiert, die das Unternehmen während der abgelaufenen Geschäftsperiode durchgeführt hat. Bereits in der Geschäftsperiode davor sperrte man 75 Geschäfte zu.

Der Umsatz der Gerry Weber-Gruppe setzt sich aus den Erlösen des Gerry Weber Core-Bereichs (Marken Gerry Weber, Taifun, Samoon und Talkabout) sowie aus denen der 100-Prozent-Tochter Hallhuber zusammen. Im Core-Bereich setzte Gerry Weber 686,6 Mio. € um - das sind um 4,4 % weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Hallhuber konnte indes den Umsatz von 183,2 Mio. € auf 194,3 Mio. € um 6 % steigern. Die vorläufigen Zahlen kommentiert Gerry Weber International AG per Aussendung so: »Trotz der erfolgreichen Umsetzung des Programms zur Neuausrichtung Fit4Growth und den damit verbundenen Kosteneinsparungen bei den Personal- und Sachkosten ist es nicht gelungen, das operative Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern.« Im Geschäftsjahr 2015/2016 erzielte die Gerry Weber International AG ein operatives Ergebnis (EBIT) von 13,8 Mio. € erzielt worden.

Von: Rainer Seebacher

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