Erste Gallery Shoes in Düsseldorf

Von 27. bis 29. August 2017 findet die erste Ausgabe der Gallery Shoes statt, die damit die Nachfolge der Schuhfachmesse GDS antritt.

Bereits im Vorfeld des Debüts des neuen Messekonzeptes Gallery Shoes muss der Veranstalter Igedo mit Kritik und Skepsis der Aussteller kämpfen. U.a. heißt es, man habe die Aussteller zu spät über die Gallery Shoes in Kenntnis gesetzt und es gäbe kein ausgeklügeltes Konzept für die neue Messe. Ulrike Kähler, Project Director Gallery & Gallery Shoes, versucht nun, versöhnlich zu stimmen:

Die Bedürfnisse des Marktes würden kein grundlegend neues Konzept erlauben. Stattdessen setze man bei der Gallery Shoes auf einen moderneren, zeitgemäßen Rahmen und auf eine spannende neue »Location« im Industrial Design (siehe Bildergalerie) sowie eine zeitgemäße Form der Präsentation. Kritik am Zeitpunkt der Bekanntgabe des neuen Messeformats weist sie zurück: »Wellen geschlagen« hätte das Thema zu jedem gewählten Zeitpunkt.

Komprimierte Präsentationsfläche


Das neue Messegelände der Gallery Shoes, das Areal Böhler in Düsseldorf, erlaubt, im Gegensatz zum alten Standort der Messe Düsseldorf, keine großen Standgrößen. Dies sei jedoch laut Kähler kein Problem, denn mittlerweile würden auch große Marken wie Tamaris oder Gabor ihre Kollektionen lieber auf komprimierter Fläche in stilvollem Ambiente und mit kuratiertem Angebot präsentieren – wie in den weltweit wichtigen Department Stores - als auf großer Fläche.

Geänderte Tagfolge und August-Termin

Mit der geänderten Messetagfolge von Sonntag bis Dienstag möchte man vor allem kleinere Fachhändler wieder ins Messe-Boot holen. Zudem könne man mit der Terminfreiheit des Böhler Areals nun wieder zeitliche Flexibilität garantieren. Der August-Termin für die erste Gallery Shoes bleibt (trotz Kritik aufgrund der italienischen Ferienzeit), jedoch gibt es für die Zukunft keinen fixen Messekalender, an den man sich bei der Planung halten muss.

Mangelnde Internationalität


Auch mangelnde Internationalität war einer der vorherrschenden Kritikpunkte an der alten GDS und damit am Veranstalter. Ulrike Kähler sieht die Schuld daran jedoch nicht nur beim Veranstalter: Eine Messe »lebe auch von der Strahl- und Zugkraft ihrer Aussteller«. Die Gallery Shoes möchte einen neuen, modernen Rahmen bieten, mit viel Emotion und genügend Möglichkeiten, Begeisterung für das Thema Schuhe zu vermitteln. Dies, gepaart mit einer guten Reiseanbindung, sei für internationale Messeteilnehmer ein großer Pluspunkt, so die Projektdirektorin im Interview.

Von: Christiane Marie Jördens

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