Denim Studie 2017: Jeans Classics!

Die Österreichische Textil Zeitung hat die Österreicherinnen in einer Studie erstmals zu ihren Jeans-Vorlieben befragt – zu Styles, Preisen, Marken und Händlern.

Jeans haben sich seit ihrer Erfindung als robuste Arbeitshose zu einem unumstößlichen Must-have entwickelt. Kaum jemand mit einer auch nur halbwegs gut gefüllten Garderobe wird wohl ohne Denims auskommen – mit Ausnahme der englischen Königin vielleicht. Doch was hängt und liegt da tatsächlich in den Schränken der heimischen Kundinnen? Was davon wird auch wirklich getragen? Wie viel geben die Österreicherinnen für ein Paar Jeans aus? Für welche Marken geben sie das Geld aus? Und was halten sie von den von der Modeindustrie gehypten Trends? Antworten auf diese und noch mehr Fragen liefert eine neue Studie, für die die Österreichische Textil Zeitung erstmals Endkundinnen befragt hat. Um genau zu sein: 501 Jeansträgerinnen zwischen 16 und 65 Jahren. Dabei zeigten sich klare Vorlieben, aber auch einige überraschende Details.

Hard Facts

Im Schnitt besitzt jede Österreicherin ganze neun Paar Jeans. Je höher das Alter, desto mehr Denims besitzen die Frauen. Dabei kommen über alle Altersgruppen hinweg jedes Jahr durchschnittlich drei neue Modelle dazu. Besonders kauffreudig zeigt sich die jüngere Generation, denn einerseits leisten sich in der Zielgruppe zwischen 16 und 29 Jahren sogar satte 14 % mehr als fünf neue Jeans pro Jahr. Andererseits geben in der Gruppe der 16- bis 19-Jährigen insgesamt 41 % an, in den letzten vier Wochen eine Jeans gekauft zu haben. Fragt man danach, wer innerhalb dieser Altersgruppe in den letzten zwei Monaten eine neue Denim gekauft hat, lautet die Antwort tatsächlich 75 %. Drei Viertel aller 16- bis 19-Jährigen kaufen also mindestens alle zwei Monate ein neues Paar Jeans. Die Berufstätigen unter der Gesamtheit der Befragten kaufen jährlich zumindest eine neue Denim, nur unter den beschäftigungslosen Österreicherinnen verzichten 10 % komplett auf den Jeanskauf.

Kaufkriterien

Die gute Nachricht zuerst: Auch wenn vielleicht mit der Betrachtung der durchschnittlichen Ausgaben die Angst davor ein wenig aufkommen könnte, so ist der Preis dennoch nicht das wichtigste Verkaufsargument. Denn an erster Stelle in diesem so wichtigen Ranking steht für die Österreicherinnen ganz klar die Passform. Nahezu alle Befragten, nämlich 96 %, nennen sie als wichtigstes Kaufkriterium. Gerade im Jeansbereich ist die Passform ja immer wieder ein großes Thema, das oft auch Anlass für Unmut gibt. Damit sich die Kundinnen hier nicht im Dschungel der unterschiedlichen Passformen verschiedener Anbieter verirren, bedarf es gut geschulter Mitarbeiter, die die Damen zum richtigen Produkt führen. Am zweiten Rang bei der Frage nach den wichtigsten Kaufkriterien landet dann aber doch der Preis, der für 78 % der Kundinnen das entscheidende Argument darstellt. Interessant: Besonders preisbewusst mit 87 % Zustimmung zeigt sich die Kundengruppe im Alter von 20 bis 29 Jahren. Auf dem dritten Platz landet dann aber bereits die Qualität der Jeans...

Die komplette Denim Studie 2017 sowie alle relevanten Zahlen, Grafiken und Details finden Sie in der neuen Ausgabe 21 der Österreichischen Textil Zeitung (als Printversion und als App).

Von: Birgit Nemec