C&A will sich deutlich verbessern

Die Modehandelskette C&A glaubt an eine deutliche Verbesserung der Geschäftszahlen gegenüber dem Geschäftsjahr 2016/17.

Nach mehreren Jahren mit wenig Auf- und Abwärtsbewegung bei der Umsatzentwicklung stellt C&A Österreich für das zu Ende gehende Geschäftsjahr 2016/17 (per 28. Februar) erstmals wieder eine »deutliche Verbesserung« in Aussicht. So wird es zumindest im aktuellen Jahresabschluss für 2015/16 formuliert, berichtet die Wiener Zeitung. Demnach zeigte sich der Nettoumsatz zuletzt auf 410 Mio. € leicht rückläufig, nach 414 Mio. € und 417 Mio. € in den beiden Jahren davor. Eine positive Entwicklung gab es allerdings beim Jahresgewinn, der von 6,4 auf 6,6 Mio. Euro stieg. Verbessert habe sich das Finanzergebnis, während der Personalaufwand gesunken ist, wird Österreich-Geschäftsführer Norbert Scheele zitiert. Für den nunmehrigen Aufwärtstrend beim Umsatz werden die Modernisierung der Filialen und des Sortiments verantwortlich gemacht.

»Wir drücken aufs Tempo, was die Modernisierung der Verkaufsfläche oder die Übersiedlung an vorteilhaftere Standorte angeht. Nur so kann es gelingen, mehr Ertrag in der Fläche zu erzielen«, sagt Scheele laut der Wiener Zeitung.

Aktuell betreibt C&A in Österreich 133 Standorte und ist hinter H&M und vor Peek & Cloppenburg der zweitgrößte Bekleidungshändler des Landes.

Von: Manuel Friedl

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